Erkrankungen


Ektoparasiten


Zecken

Zecken
© Jimmy Dale

[Vollständiges PDF zum Thema V 1.0]


Das Entwicklungsstadium der Zecke durchläuft folgende Stadien
Larve ⇒  Nymphe ⇒ adulte Zecke
Um an das Blut des Wirtes zu gelangen, dringt die Zecke mit ihren Cheliceren in das Opfer ein und und schiebt das Hypostom nach. Betroffene Stellen bei Schlangen sind vor allem Mund, Nase, Analplatte und Zwischenstellen bei den Schuppen. Auf diesem Wege können auch pathogene Keime in das Tier gelangen. Das betreffende Tier sollte nicht mit Präparaten behandelt werden, sondern die Zecke mit einer Pinzette kurz hinter dem Kopf, fixiert und entfernt werden. Bei einem starken Befall kann sich auch eine Blutarmut (Anämie) des Tieres darstellen. In seltenen Fällen kann es zu einer Paralyse der Schlange kommen.

Schlangenmilben

Schlangenmilbe

ca. 1 mm groß rot-braun bis schwarz. Wird die Schlangenmilbe im Terrarium oder an der Schlange entdeckt, ist schnelles handeln erforderlich. Oftmals kann man tote Milben im Wasser finden, oder man sieht die kleinen Milben oder deren Kot ( weißlich ) auf der Schlange. Können z.b. Aeromonas sp. übertragen oder zu einer Anämie führen
Therapie: Als Erstmaßname kann ein Ölbad helfen.
Auch bewährt haben sich Mittel wie: Frontline, Blattanex.
Eine Behandlung mit Chemikalien, sollte immer mit einem erfahrenen TA abgestimmt werden.
( Gefahr von Intoxination )

Endoparasiten


Cryptosporidien-Erkrankung mit Einzellern

Für Halter von Reptilien spielen bisher C. serpentis und C. saurophilum eine zentrale Rolle.

* Flagellaten: einzellige eukaryontische Organismen die Pathogen sein können (z.b. Trichomonas)
* Fadenwürmer: Nematoden
* Saugwwürmer: Trematoden
* Bandwürmer: Cestoden
* Amöben: Entamöba invandens verursacht schwere Darmentzündungen

Bakterielle & Virale Infektionen


IBD - virale Erkrankung

 
Zecken